Paddeltour auf der Jeetzel am 07.07.02012

Dannenberg 07.07.2012. Wasser hat keine Balken! – das wurde einer kleinen Teilnehmerin an der Paddeltour schnell bewusst, als sie in den 4er-Canadier stieg und dieser leicht zu schaukeln begann. Ganz schnell stieg sie wieder aus und verzichtete auf die geplante Tour auf der Jeetzel. weiter lesen....

(rd). Dannenberg 07.07.2012. Wasser hat keine Balken! – das wurde einer kleinen Teilnehmerin an der Paddeltour schnell bewusst, als sie in den 4er-Canadier stieg und dieser leicht zu schaukeln begann. Ganz schnell stieg sie wieder aus und verzichtete auf die geplante Tour auf der Jeetzel.

Aber nun der Reihe nach. Das Kinderteam der Gemeinde Dannenberg hatte eine Paddeltour für Kinder und deren Eltern/Großeltern geplant. Eingeladen wurde über die Vorsteher im Bezirk. Auf Grund der zahlreichen Anmeldungen wurden beim Verleiher, der Firma Hiddo-Kanu-Elbe. Uwe Kühn in Hitzacker vier 4er-Canadier und ein 10er-Canadier bestellt. Vom Verleiher wurde eine etwa vier km lange Tour vorgeschlagen, die für den angemeldeten Personenkreis „lang genug“ wäre. Es sollte ja niemand überfordert werden und es sollte besonders den Kinder Freude bereiten.

Also traf man sich am Samstag, dem 07.07.12 um 10:30 Uhr am Pumpwerk Lüggau westlich von Dannenberg. Die Boote waren schon angeliefert. Pünktlich waren alle Teilnehmer und auch der Bootsbesitzer zur Stelle. Für die Kinder wurden passende Schwimmwesten verteilt und ordnungsgemäß angelegt. Jede Bootsbesatzung erhielt darüberhinaus eine wasserdicht verschließbare Tonne für die mitgeführten Utensilien, die im Falle eines Falles nicht naß werden durften. Drei 4er-Canadier waren komplett besetzt und das vierte Boot nur mit drei Personen (s. Anfang des Berichtes). Der 10er Canadier war mit sieben Geschwistern und einer Begleitperson des Verleihers besetzt. Und schon konnte es los gehen. Anfängliche Schwierigkeiten die Richtung zu halten hatte man schnell „im Griff“ (oder Paddel) und das erste Boot erreichte den vorgesehenen Zwischenstopp in der Nähe von Seerau bereits nach einer ¾ Stunde. Gut 2 km waren bereits gepaddelt.

Nach einer Spiel- und WC-Pause auf einer Wiese wurden die Boote wieder bestiegen. Vorbei ging es an einer Schwanenfamilie. Ein Boot kam zu dicht heran und die Schwaneneltern verteidigten ihre Jungen mit einem kräftigen Fauchen. Eine Bootsbesatzung konnte sogar einen Biber beobachten. Libellen zeugten von einer intakten Natur. Ohne Zwischenfälle ging die Fahrt Flußabwärts weiter bis zum Hitzacker-See. Leider fing es an zu nieseln. An der Anlegestelle unterhalb des AZH war dann die Fahrt zu Ende. Schwester Jacobs, die mit dem Auto vorausgefahren war, hatte bereits die beiden Holzkohlengrills angeheizt. Mit den Autofahrern, die ihre Autos ja in Luggau haben stehen lassen, fuhr Schwester Jacobs dort hin um die Fahrzeuge zu überführen. Grillgut, das von den Teilnehmern mitgebracht wurde, schmeckte dann allen besonders gut. Sogar Kuchen hatte jemand dabei. Als es dann wieder eine Regenpause gab, konnte auch, wie geplant, Federball und mit der Frisbeescheibe gespielt werden.

Ein schönes Erleben in einer harmonischen und von Hilfsbereitschaft geprägten Gemeinschaft ging zu Ende und machte „Lust“ auf ähnliche Veranstaltungen dieser Art. Dem Kinderteam, zusammen mit dem Bruder Klaus Ewald, sei besonders gedankt für diese Aktivität und der hervorragenden Organisation. Wie der Berichterstatter das Kinderteam der Gemeinde Dannenberg kennt, sind schon neue Aktivitäten in der Planung. Wir freuen uns darauf.

Bilder K. Ewald, R. Dittmar

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