Seniorengemeinschaft in Luckwitz

Luckwitz. 17. August 2010. Endlich war es wieder soweit. Der lang ersehnte, aber von den Wettervorhersagen mit schlechtem Wetter belegte Gemeinschaftstag der Senioren des Ältesten Bezirkes Elbe-Prignitz, war gekommen. mehr...

Apropo Mahleiten. Pünktlich eröffnete der Beauftragte des Apostels, Hirte Lothar Schmidtke, mit Gebet den Nachmittag und richtete auch liebe Grüsse des Apostel und des Bischofs aus; sogleich wurde danach das Kuchenbuffet gestürmt. Aber Eile brauchte niemand zu haben. Die Kuchentafel war so reichlich gedeckt, dass man nach dem ersten Ansturm kaum einen Verbrauch sehen konnte. Die Schwestern, vielleicht auch Brüder, die für diese Buffet Sorge getragen hatten, hatten ganze Arbeit geleistet. Vielen Dank dafür. Großen Dank sprach der Hirte auch den Organisatoren und Gastgebern, Bruder Hubert Greshake und seiner Lebensgefährtin Schw. Edda Alm, aus. Beide wurden mit Gutscheinen, finanziert aus dem Seniorenkreis, beschenkt, wobei der Ratschlag erging, diese Gutrscheine in Parchim einzulösen um dann sich auch noch gleich bei der Bezirksseniorenbeauftragten, Rosi Müller und Ehemann, zum Mittagessen einzuladen. Spontaner Widerspruch von Rosi wurde in der ureigenen Art von Lothar schmunzelnd abgewiesen. Die Lacher hatte er auf seiner Seite

Einige Vorträge des Männerchores erfreuten die Anwesenden, wobei auch zu vermerken ist, dass die Geschwister aus den Gemeinden Wittenburg und Hagenow, die früher zum Bezirk Ludwigslust, jetzt aber nach Schwerin gehören, ebenso anwesend waren. Auch war der Seniorenchor des Bezirkes Schwerin dabei. Über die Anwesenheit des Bezirksältesten i.R Karkhoff und Ehefrau freute man sich und wurde mit Begeisterung aufgenommen. Überhaupt freute man sich über das Wiedersehen mit den Geschwistern und auf Grund des schönen Wetters wurden im Garten viele Wiedersehensgespräche geführt, die sicher sehr oft mit dem Satz begann: „Weist du noch?“. Insgesamt war die Freude sehr groß und eine harmonische, zufriedene Stimmung war bei jedem Teilnehmer auszumachen.

Der gesamte Seniorenchor Elbe-Prignitz, verstärkt durch die Schweriner Geschwister übte im Garten für das bevorstehende Treffen der Seniorenchöre MVP in Fürstenberg. Geleitet wurde der Chor von Schwester Funk, die, wie immer, kompetent die notwendigen Tipps gab und zufriedenstellende Ergebnisse im Hinblick auf Fürstenberg erzielt werden konnten. Die Zuhörer wurden immer mehr und man hatte den Eindruck an einem Konzert teilzunehmen.

Inzwischen war auch der Bezirksälteste Stelte eingetroffen. Nach einem bewegenden Grußwort wurden die Geburtstage der letzten Tage festgestellt. Die Geburtstagskinder wünschten sich ihre Lieblingslieder, die dann auch mehrstimmig von allen gesungen wurden.

An die Hundert Sänger lassen dem Ein- oder Anderen schon einen kleinen Schauer über den Rücken laufen. Auf jeden Fall ergab sich, auch durch den gemeinsamen Gesang, bei den Geschwistern eine Wohlfühl-Stimmung in dieser Gemeinschaft und die innere Verbindung untereinander war zu spüren. Bez.-Ältester Stelte hatte noch Verpflichtungen einzuhalten und verließ, nachdem er noch ein Gebet gesprochen hatte, mit den besten Wünschen für den weiteren Tag, die Gemeinschaft. So mußte er aber auf das Abendessen verzichten.

Pünktlich um 17:30 lieferte der langjährig zuverlässig liefernde Bäcker Pulemann aus Karft das bestellte Fleisch, welches sich durch höchste Qualität und besondere Schmackhaftigkeit auszeichnete. Hirte Schmidtke berichtete, dass es in der Region keinen besseren und auch preiswerteren Lieferanten gäbe. Was den Preis betrifft, gab es dann auch noch eine Überraschung. Lediglich 5,00 EUR waren zu bezahlen. Und dies bei einer Menge, die keine Wünsche auf „mehr“ offen ließen. Jeder konnte soviel essen, wie er „konnte“. Vergessen darf man aber auch wieder nicht die Schwestern. Salate und Beilagen, nach Rezepten aus den unterschiedlichsten Regionen standen zur Verfügung. Von Norddeutschland bis Süddeutschland – alles vertreten. Die Essensausgabe lief erwartungsgemäß reibungslos.Natürlich gab es eine kleine Warteschlange, die zu lustigen Sprüchen animierte. Wie zum Beispiel: „Da fühlt man sich ja wie früher, als man noch für Bananen anstehen musste – hoffentlich ist dann nicht schon alles weg wenn wir dran kommen!“ Die Stimmung war großartig und es wurde viel gelacht. Natürlich war so viel da, dass jeder sich ein paar Mal anstellen konnte.

Nach dem Essen verließen dann schon einige Geschwister die Gemeinschaft. Die Anreise betrug teilweise mehr als 100 km und man wollte wieder rechtzeitig nach Hause kommen. Sicher waren auch einige noch länger zusammen. Ein schöner Gemeinschaftstag ging zu Ende.

Alle Bilder: R. Dittmar