Bezirksapostel Krause besucht die Gemeinde Wittenberge

Am 28. Juli 2019 erfreute der Bezirksapostel Krause die Geschwister der Gemeinde Wittenberge und ihre Gäste und hielt einen Gottesdienst mit Versiegelung und Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen. Den Bezirksapostel begleiteten der Apostel Steinbrenner und der Bischof Novicic, dazu waren auch der Bezirksältester und die Gemeindevorsteher des Bezirks Güstrow mit ihren Frauen eingeladen, ebenfalls der Bischof im Ruhestand Möller und die Bezirksämter im Ruhestand mit ihren Frauen.

"Der Herr gibt uns das Gute“

Dem Gottesdienst legte der Bezirksapostel ein Bibelwort aus Jesaja 55, Vers 6, zu Grunde: 

"Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.."

Am Anfang ging der Bezirksapostel auf das Lied der Sänger ein: „Still und demutsvoll ergeben stehe ich an heil‘gem Ort . . .“. Es ist nicht immer einfach, still und demutsvoll zu sein, aber mit Gottes Hilfe kann es gelingen. In Bezug auf das Bibelwort machte der Bezirksapostel deutlich, dass wir nach dem „Guten“ nach unserem Verständnis auch im Irdischen streben dürfen und Gott uns auch dieses geben kann, aber vor Allem gibt er uns das „Gute“ und das „Notwendige“ in geistiger Hinsicht, seine Liebe und Zuwendung, geistige Gaben, das stärkende Gemeinschaftserleben in seinem Haus und die Gewissheit der gemeinsamen Zukunft bei ihm. Er betonte, das Gott kein strafender Gott ist, sondern von seinem Wesen ein zugewandter Gott, der allen das „Gute“ geben möchte und ein einladender Gott. Er lässt sich finden, wenn wir ihn brauchen und er ist immer in Rufweite, wenn wir ihn anrufen.

Die Predigt des Bezirksapostels wurde ergänzt durch einen Beitrag des Apostels Steinbrenner.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes empfingen zwei Kleinkinder das Sakrament der Heiligen Versieglung durch den Bezirksapostel. Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls, spendete der Bezirksapostel den Entschlafenen das Abendmahl.

Unsere im September 2018 geweihte neue Kirche war bis auf einen Platz am Altar voll besetzt, es konnten 105 Teilnehmer, darunter 6 Gäste, den Gottesdienst erleben. Als Schlusslied wurde ein irisches Volkslied mit deutschem Text: „Möge die Sonn dir scheinen und der Wind dir in den Rücken wehn.“ mit Orgelbegleitung vorgetragen.