Mit einem abwechslungsreichen Programm hatten die Kinder die Möglichkeit, sich miteinander und mit Gottes Liebe zu beschäftigen. Nach dem Apostel Kasper überraschend angereist war, um alle Kinder willkommen zu heißen und die Kinderfreizeit zu eröffnen, wurden mit einer kleinen Eröffnungsshow und Spielen erste Kontakte geknüpft. Bei der am Abend durchgeführten Nachtwanderung durch den Wald lernten die Kinder die unterschiedlichsten Stimmen der Waldbewohner kennen. Nach einer spannenden Geschichte ging es dann wieder Richtung Herberge.
Alle Tage wurden gemeinsam in der herbergseigenen Kapelle mit Gesang und Gebet begonnen. Auch dabei standen die Kinder im Mittelpunkt und so erlebten wir ganz kleine mutige Kinder die gemeinsam mit allen ihr Abendgebet sprachen , nachdem jeden Tag die Sonne nicht nur in der Natur, sondern auch durch einen Kanon auf und unterging. Immer mal wieder erklang auch das Lied: „Gott mag Kinder, große und kleine“ und so wurde der Song für die Kinder ihr Lied für die Kinderfreizeit.
Freitag stand ganz im Thema Jona und Schöpfung. Der Tag begann mit Frühsport und einem gemeinsamen Frühstück. Nach dem Tagesbeginn in der Kapelle wurden mit den Kindern einige Lieder für ein kleines Jona Medley geübt. Am Nachmittag ging es dann in die Natur und die Kinder konnten anhand der Schöpfungsgeschichte viele großartige Eindrücke und Begegnungen in ihrem eigenen Lebensumfeld wahrnehmen. Jeder einzelne Schöpfungstag wurde auf besondere Weise erlebbar gemacht. Der siebente Schöpfungstag führte dann alle zum Ausruhen an einen wunderschönen Aussichtspunkt zum Picknick.
Vor dem Abendbrot gab es noch eine Basteleinheit, bei der die Kinder ihr ganz eigenes Floß bauen konnten. Das Abendprogramm startete dann mit der Geschichte von Jona, welche als Klanggeschichte erlebbar gemacht wurde. Zum Abschluss präsentierten die Kinder dann den Eltern ihr kleines Jona Medley. Vielleicht gibt es irgendwann sogar ein richtiges Jona Musical der Kinder. Vorfreude und Ohrwürmer wurden jedenfalls in die Kinder und Elternherzen gelegt. Bevor es dann zum Schlafen in die Betten ging, wurde noch ein Lagerfeuer angezündet und die Kinder konnten , begleitet durch Gitarre und Gesang, Stockbrot machen.
Am Samstag wurden dann zunächst die Lieder für den Kindergottesdienst geübt. Mit viel Vorfreude und Spaß ging es im weiteren Tagesverlauf zur Kinder Olympiade. Hier waren Geschicklichkeit und Gemeinschaft gefragt. Alle Kinder konnten mit ihren Eltern tolle und ganz individuelle Ergebnisse erzielen. Am Ende gab es nur Gewinner und jedes Kind erhielt eine Gewinner-Medaille als Erinnerung. Vor dem Abendessen waren dann plötzlich alle Kinder und Väter verschwunden. (Da war ja noch was für den Muttertag vorzubereiten)
Bevor der bereits letzte Abend eingeleitet wurde, gab es viel Dankbarkeit und Applaus für das Wochenende. Alle Kinder erhielten ein Andenken in Form eines Puzzle-Teils mit ihrem Namen. Das Orga-Team präsentierte noch einmal viele schöne Momente des Wochenendes mit einer Bildergalerie, welche dann mit voller Freude und Begeisterung gesungenen Lied: Gott mag Kinder, große und kleine, von allen Kinder und Eltern, endete. Alle waren sich einig. So ein Wochenende wollen wir nächstes Jahr wiederholen.
Kindersonntag – Abschlussgottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde Malchin
Zum Abschluss des Kinderfreizeitwochenendes fand ein Kindergottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde Malchin statt. Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus Sprüche 3, 5. 6 zu Grunde: „Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen“.
Gleich zu Beginn des Gottesdienstes gab Bezirksälteste Gottschalk den Kindern die Aufgabe eine Arche zu bauen, so wie Noah den Auftrag von Gott erhalten hat und stellte ihnen dazu sogar einen Werkzeugkoffer zur Verfügung. Schnell haben die Kinder festgestellt, dass das wohl nicht gelingen kann. Auch auf uns, egal ob Klein oder Groß, bekommen manchmal Aufgaben zu, wo wir feststellen, das wird wohl nichts. Es gibt vielleicht auch Stimmen, die uns sagen, dass es Gott nicht gibt und er nicht helfen kann. Davon wollen wir uns nicht verunsichern lassen, sondern Gott vertrauen und ihn lieben. Schnell werden wir feststellen: „Wir schaffen das!“. Auch Noah und seine Familie, samt den Tieren, konnte feststelle wie Gott geholfen hat. Er beschützte sie als der Sturm aufzog und begleitete sie während der ganzen Zeit auf dem Schiff. Zuletzt erschien der Regenbogen, der als Zeichen eines neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen steht. Das Symbol für Liebe und Nähe Gottes können wir auch heute immer wieder neu im Heiligen Abendmahl verspüren.
Musikalische Gestaltung mit Premiere
Der Gottesdienst wurde sowohl von den Kindern und den Eltern gleichermaßen gestaltet. Die musikalischen Vorträge sind im Rahmen der Kinderfreizeit erarbeitet worden und kamen im Abschlussgottesdienst zum Vortrag. Es gab zudem eine Premiere, denn einige Kinder trugen mit ihren Instrumenten das Lied „Sieh das kleine Schäfchen“ vor.
Im Anschluss des Gottesdienstes erklang zudem ein Jona-Medley aus einem Jona-Musical, was die Kinder ebenfalls im Rahmen der Kinderfreizeit musikalisch erarbeitet hatten. Dieses Projekt wird voraussichtlich im Rahmen der Kinderfreizeit im Jahr 2025 eingebettet sein.
Sichtlich geschafft, aber voller Freude und im Gepäck mit vielen wunderbaren Erinnerungen nahmen alle Familien nach einem gemeinsamen Mittagessen die Heimreise auf. Was bleibt ist der Dank an unseren Gott, den wir in der Gemeinschaft spürbar erleben konnten!
Neuapostolische Kirche