Kindervorlesenacht am 25.08.2012 in Hitzacker

Kindervorlesenacht!? – Das hört sich doch spannend an! So dachten einige Kinder aus dem Bezirk Elbe-Prignitz, als sie die Einladung nach Hitzacker zur Kindervorlesenacht erhielten. Da gehen wir hin, wurde den Eltern/Großeltern gesagt. Die Wünsche zur Anmeldung wurden erfüllt und der Organisator dieser Veranstaltung, Priester Meier aus der Gemeinde Dannenberg, konnte planen. In Abänderung der Veranstaltungen der Vorjahre, entschloss sich aber Priester Meier in diesem Jahr, zur Umstellung auf „Selbstversorgung“, sprich, jeder bringt mit was er selbst benötigt. Per eMail-Rundsendung wurde dies den Vorstehern mitgeteilt, die diese Tatsache dann an die von ihnen gemeldeten Teilnehmern weiter gaben. So konnte jeder für seinen Bedarf selbst einkaufen. weiterlesen...

(rd) Kindervorlesenacht!? – Das hört sich doch spannend an! So dachten einige Kinder aus dem Bezirk Elbe-Prignitz, als sie die Einladung nach Hitzacker zur Kindervorlesenacht erhielten. Da gehen wir hin, wurde den Eltern/Großeltern gesagt. Die Wünsche zur Anmeldung wurden erfüllt und der Organisator dieser Veranstaltung, Priester Meier aus der Gemeinde Dannenberg, konnte planen. In Abänderung der Veranstaltungen der Vorjahre, entschloss sich aber Priester Meier in diesem Jahr, zur Umstellung auf „Selbstversorgung“, sprich, jeder bringt mit was er selbst benötigt. Per eMail-Rundsendung wurde dies den Vorstehern mitgeteilt, die diese Tatsache dann an die von ihnen gemeldeten Teilnehmern weiter gaben. So konnte jeder für seinen Bedarf selbst einkaufen.

Am Samstag, dem 25.08.2012 traf man sich dann um 15:00 Uhr in der, nicht mehr für Gottesdienste genutzten Kirche, in Hitzacker. Das Kirchenschiff ist bis auf den Altar und die Orgel leer geräumt. Rasch wurde für die 25 (12 Erwachsene, 13 Kinder) anwesenden Teilnehmer ein Stuhlkreis gebildet. Nach einem gemeinsamen Gebet wurde das Lied „Laß die Herzen immer fröhlich....“ mit Mundharmonikabegleitung gesungen. Im Anschluß daran wurden dann notwendigerweise ein paar organisatorische Dinge besprochen und eine Bestandsaufnahme der Nahrungsmittel gemacht, um eventuell noch Notwendiges einkaufen zu können.

Endlich gab es Kaffee (Limo usw) und Kuchen. Während die Schwestern die Kaffeetafel deckten, Kaffe kochten, wurden von den Brüdern und den Kindern schon die Nachtlager eingerichtet.

Nach der Stärkung gingen die Kinder über zum „freien Spielen“. Es bildeten sich Gruppen, an denen auch die Eltern/Großeltern teilnehmen durften (natürlich erst nachdem der Abwasch getätigt war). Das Wetter war gut und so spielten einige draußen, Andere wiederum zog es nach innen. Spielmaterial für Außen wie für innen war genügend vorhanden und ruck zuck war es 18:00 Uhr und Zeit zum Abendessen.

Die aufgetischte Vielfalt ließ nichts zu wünschen übrig und, wie es immer so ist, in einer großen Gemeinschaft schmeckt es halt am Besten.

Nun war es Zeit, durch einen Spaziergang das vorher genossene besser „verarbeiten“ zu können. Nur aus dem Spaziergang wurde eine 2-stündige Wanderung, die für den Ein- oder anderen Erwachsenen, wie man nachträglich zugab, doch etwas zu anstrengend wurde. Den Kindern machte es gar nichts aus. Allerdings gab es bei den Kindern teilweise Bedenken, da der Weg in die Wolfsschlucht führte, dass vielleicht ein paar Wölfe auftauchen könnten. Priester Meier beruhigte und erklärte, dass man sich hier lediglich auf „des Biebers Spuren“ an der Elbe befände und wenn man Glück habe, dass man auch einige Bieber beobachten könne. Dieses blieb aber der „Wandergruppe“ versagt. Gegen 21:00 Uhr kehrte man dann zurück zur Kirche.

Priester Meier ist zwar bei allen Teilnehmern bekannt, bot aber trotzdem an, ihm Fragen zur Person zu stellen, um ihn noch näher kennenlernen zu können. Davon wurde in der folgenden „Fragestunde“ auch reger Gebrauch gemacht. Die Kinder kuschelten sich nach und nach auf ihrem Nachtlager ein, das Licht wurde stark gedrosselt und als es dann zum Vorlesen kam, schliefen einige schon tief und fest. Zwei Geschichten wurden vorgelesen und gegen 11:30 Uhr kehrte dann Ruhe ein.

Genau zu Mitternacht klingelte dann ein Wecker. Die Kinder hörten nichts, aber die Erwachsenen saßen aufgeschreckt auf ihren Lagern. Wer hatte sich da einen Scherz erlaubt?

Zugegeben, der Berichterstatter hatte am Abend die Altaruhr „überprüft“ und dabei versehentlich die Alarmtaste eingeschaltet. Ein Trost blieb – die Nacht war ja noch nicht vorbei und man konnte weiter schlafen!

Für die Kinder war die Nacht allerdings schon um 6:00 Uhr vorbei. Voller Tatendrang weckten sie sich gegenseitig und um 06:30 waren schon die Ersten wieder draußen am spielen. Rasch wurde aufgeräumt, der Frühstückstisch gedeckt und sehnsüchtig auf Priester Meier gewartet, der versprochen hatte, frische Brötchen zu bringen. Auf 08:30 Uhr war das Frühstück angesetzt und pünktlich um 08:29 Uhr traf er auch ein, wurde mit einem großen Hallo begrüßt und rasch waren die frischen Brötchen verspeist. Anschließen wurde aufgeräumt, sauber gemacht und die Stühle für den um 10:00 Uhr beginnenden Bezirkskindergottesdienst gestellt. Zum Gottesdienst kamen dann noch Priester Freitag mit Familie und eine Schwester aus Dannenberg mit ihren zwei Kindern. Zum Gottesdienst waren damit 15 Erwachsene und 16 Kinder anwesend. Ein gesonderten Bericht vom Gottesdienst findet man über die Seiten "Berichte" unterhalb von "Aktuelles".

Bilder: 33 R. Dittmar, 5 S. Eichwitz